Bei Umzügen, Testläufen und ähnlichem häufen sich gerne temporäre Dateien an — z.B. Datenbank-Backups, die man von einem anderen Rechner kopiert hat.
Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten:
- weder man selbst noch insbesondere andere wissen nach bereits kurzer Zeit nicht mehr, ob solch eine Datei noch gebraucht wird
- wenn die Dateien sich in Anzahl und Größe häufen, wird das für die Technik-Abteilung relevant, u.a. weil wir Backups machen
Wichtig ist es daher, solche Dateien von vornherein klar zu markieren.
Namenskonvention
Dateien oder Ordner, die temporärer Natur sind, enden grundsätzlich auf deleteafterYYYYmm. Beispiele:
meinedatenbank_backup20150708_deleteafter201508.bakAlteDateien_deleteafter201309
In diesen Beispielen signalisiert man, dass die erste Datei ab dem 1. September 2015 sowie der zweite Ordner seit dem 1. Oktober 2013 gelöscht werden dürfen. Es wird also grundsätzlich schon vor dem Anlegen von temporären Dateien und Ordnern entschieden, bis wann diese wichtig sind. Üblicherweise wählt man dabei einen Zeitraum von wenigen Monaten. Der große Vorteil: alle wissen später Bescheid, ob die Datei oder der Ordner noch benötigt wird.
Darüber hinaus wird empfohlen (ist jedoch nicht verpflichtend), solche Dateien grundsätzlich in einem Ordner "Temp" zu sammeln, gerne auch mit Kürzel (z.B. tempsnk), der dann auch dauerhaft bestehen darf..